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Wanderung zum Hirschgehege

October 30, 2018

Trotz angesagten tiefen Temperaturen, die gefährlich nahe am Gefrierpunkt lagen, und angekündigtem Regen, hielten wir an unserem Plan fest, am letzten Teamtreff im Oktober eine Wanderung durchzuführen. Nach dem Motto „Wir sind ja Ranger, oder?“ machte sich das Panda-Team (das Starter-Team der Älbler) ausgerüstet mit regenfester und warmer Kleidung, trockenem Brot, Mülltüten und Handschuhen auf den Weg.

Hä? Warum Mülltüten und Handschuhe? Ganz einfach: Der Wald gehört zur Schöpfung Gottes und wir finden es schade, wenn dort Müll rum liegt und wollen etwas dagegen tun. Und so sammelten wir während unserer Wanderung den Müll ein, der auf dem Boden lag.

 

Im Wald konnten wir einige interessante Dinge über die Natur lernen. Beispiel gefällig? Das Moos an den Bäumen wächst in der Regel zur westlichen Seite am besten, weil das Wetter meist aus westlicher Richtung kommt. Wenn man im Wald die Orientierung verloren hat, kann man durch den Moosbewuchs an den Bäumen bestimmen, in welcher Richtung ungefähr der Westen liegt. Nun ist es alles andere als schwierig, mit der Merkhilfe „Nie ohne Seife waschen“ (Norden Osten Süden Westen, in dieser Reihenfolge liegen die Himmelsrichtungen im Uhrzeigersinn) zu bestimmen, in welcher Richtung zum Beispiel Norden liegt. Genial gä?

Aber damit nicht genug: Wir haben außerdem herausgefunden, dass mit der Anzahl der Baumringe an einem gefällten Baum das Alter dieses Baumes bestimmt werden kann (Anzahl der Ringe = Alter des Baumstammes in Jahren an dieser Stelle).

 

 

Für alle, die sich die ganze Zeit gefragt haben, warum wir trockenes Brot dabei hatten kommt nun die Auflösung: Die Wanderung führte uns zu einem Hirschgehege in der Nähe von Holzelfingen. Wir beschäftigen uns zurzeit mit dem Hirsch-Heft und wollten uns diese Tiere einfach mal in der Realität anschauen. Am Zaun des Hirschgeheges raschelten wir etwas mit den Tüten und auf einmal waren 9-10 Hirsche am Start.

Ich würde jetzt dezent untertreiben, wenn ich einfach sagen würde, dass sie hungrig waren. Sie waren so scharf auf unser trockenes Brot, dass man meinen könnte, sie hätten den kompletten Sommer gefastet. Für einige von uns war es das erste Mal, Hirsche aus etwa einem Meter zu beobachten.

Während dem Vesper hat uns Heike mithilfe einer spannenden Geschichte gezeigt, wie wir die achte blaue Zacke Geistlich im Alltag umsetzen können. Danach traten wir den Rückweg an und konnten Dank Gottes Eingreifen auf eine Wanderung ohne Regen zurückblicken und 11 tapfere Kinder (mit durchnässten Schuhen) wieder an ihre Eltern übergeben.

 

Manchmal ist es einfach die Erfahrung wert, die Herausforderung anzunehmen und eine Aktion durchzuführen, auch wenn die Bedingungen nicht optimal sind.

 

 

 

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