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Leiterhajk in Österreich

September 11, 2018

Nass, kalt, aber schön. Mit diesen Worten lässt sich das Leiterhajk relativ treffend beschreiben. 11 mutige Leiter machten sich am 24. August auf den Weg nach Österreich, um dort das Wochenende in den Bergen zu verbringen. Das Wetter war eher schlecht angesagt, davon ließen wir uns aber nicht stoppen.

 

Am Freitag stiegen wir zu unserem Biwak-Platz auf ungefähr 1600 Meter auf. Die Jungs bauten die Biwaks, wir kochten gemeinsam und genossen die Gemeinschaft bei leichtem Regen am Feuer. Nach einer regnerischen Nacht, in der wir von Nacktschnecken attackiert wurden, die wohl gern einen trockenen und warmen Schlafplatz suchten und deshalb einfach mit in den Schlafsack krochen, frühstückten wir und überlegten uns eine Route für den Tag. Wir entschieden uns für die „Geißspitze“ (2334m) und das „Schweizertor“, mit einem Abschluss in der Lindauer Hütte.

 

Den versprochenen schönen Ausblick nach einem herausfordernden Aufstieg auf den Gipfel mussten wir uns vorstellen, da rings um uns alles vom Nebel verschluckt wurde. Gemäß dem angekündigten Wetter begann es dann zu regnen und es wurde kalt, weshalb wir ein schnelles Vesper zu uns nahmen und uns auf den Weiterweg machten. Unterwegs gab es viele Kühe zu bestaunen, die leider nicht von Raphael gemolken werden wollten. Sogar ein paar Schneefelder entdeckten wir.

 

Durchnässt und durchgefroren wärmten wir uns am Ende der Tour in der Lindauer Hütte mit Tee und heißer Schokolade auf. Aufgrund des Regens zögerten wir die Rückkehr an unseren Biwak-Platz hinaus. Schließlich trieb uns der Hunger aber zurück. Wir kochten, genossen das warme Essen und versuchten uns am Feuer zu wärmen und unsere Kleider zu trocknen, was bei anhaltendem Regen allerdings nicht ganz so gut funktionierte.

 

Für die zweite Nacht war Schneefall angekündigt. Wir verkrochen uns in unsere mehr oder weniger dichten Biwaks und konnten am Morgen tatsächlich 100 Meter über unserem Platz Schnee entdecken. Nach einem Frühstück mit nicht mehr ganz flüssigem Nutella forderte uns Max mit einer Andacht heraus, unser Gebets-Leben neu zu überdenken. Gemeinsam überlegten wir uns, wie das in unserem Alltag konkret aussehen könnte. Danach machten wir uns an den Abbau der Biwaks und stiegen wieder ab ins Tal. Schon auf dem Weg hinunter strahlte uns die Sonne an, was Raphael zu der Aussage bewegte, dass wir lieber heute noch mal auf den Gipfel steigen sollten. Stattdessen nahmen wir ein Reste-Fest-Essen zu uns und ließen die nassen Sachen von der Sonne trocknen.

 

 

Als Abschluss fuhren wir nach Aulendorf in die Therme. Die Mädchen genossen das warme Wasser und die Sprudelbecken, während die Jungs scheinbar noch nicht ganz ausgelastet waren und liebe ihre Kräfte messen wollten.

Alles in allem kann gesagt sein, dass die Zeit auf dem Hajk herausfordernd, aber unglaublich bereichernd und wertvoll war. Wir hatten eine tolle Gemeinschaft, gute Gespräche und vor allem war Gott die ganze Zeit mit dabei.

Nächstes Jahr wieder?!

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